Die Schnecken in Rixdorf

Die 41. Schneckenwanderung am 25. April 2019 führte uns in den Bezirk     Neukölln, ehemals Rixdorf.                                                                                   Berlin ist reich an Geschichte und Geschichten, die der Blutwurstmanufaktur am Karl-Marx-Platz in Neikölln gehört sicher dazu. Es gibt das Geschäft schon über  125 Jahre; unverändert geblieben sind die bis heute von Hand hergestellten Wurstspezialitäten. Und der "Star" unter diesen Spezialitäten ist die zur Legende gewordene Blutwurst. Als "Ritter der Blutwurst" ist Fleischermeister Marcus Benser europaweit bekannt. Für seine Blutwurst bekam er die höchste Auszeichnung, die es in diesem Beriech :Den Blutwurstritterorden "Confrérie des Chevaliers du Goûte Boudin".                                                                                                                Mitten auf dem Richardplatz sahen wir  die denkmahlgeschützte Tagelöhnerstätte und Schmiede mit historischem Hofpflaster. 1624 zuerst erwähnt, ist sie immer noch in Betrieb. Am Richardplatz 22 steht die Bethlehemskirche, bekannt als Rixdorfer Dorfkirche. Der Innenraum ist sehr einfach gehaltenund besitzteine ausgezeichnete Akustik, weshalb hier auch Konzerte stattfinden. wieder gilt unser Dank den vielen fleißigen ehrenamtlichen helfern, die es uns auch diesmal ermöglicht haben, diese Kirche zu besichtigen.                                                                                             Berlin war schon immer ein Schmelztiegel. Über die Jahrhunderte hat unsere Stadt immer wieder Flüchtlinge aufgenommen.1737 lud Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. mehr als 1.000 Glaubensflüchtlinge aus Böhmen nach Berlin ein. 350 von Ihnen siedelten sich in Rixdorf  an und legtenden Grundstein für das heute unter Denkmalschutz stehende Böhmische Dorf. Spaziert man heute durch Rixdorf, traut man seinen Augen kaum. eine Dorfidylle mitten in der Großstadt.                           Die Straßen sind kopfsteingepflastert, die Häuser niedrig. hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Eine Oase der Ruhe ist derr im Jahr 1995 angelegte, 7.000 Quadratmeter große Comenius-Garten. Seine Architektur soll an die pädagogischen und philosophischenVorstellungen von Johann Amos Comenius anknüpfen und symbolischan die Geschichte und Tätigkeit der böhmischen Gemeinde erinnern. Ein Pavillon heißt "Seelenparadies". denn hier, inmtten von Obstbäumen, Arzneigärten und Blumenwiesen, soll man seinen Seelenfrieden finden.                                                                                                                     Zum Abschluss unserer Kiezwanderungkehrten wir in den Biergarten des Restaurants "Villa Rixdorf" am Richardplatz 6 ein, das respektable Haus eines landwirts aus dem Jahre 1870. Mit seinem eisenumzäunten Vorgarten prägt es noch heute den alten Ortskern.                                                                                         Alle Schnecken waren sich einig: Rixdorf ist einen Besuch wert!

                                                                Jörg und Sylvia Geerdts  2019

 

 

Die Schnecken in Friedrichshain

Unsere 38.Schneckenwanderung begann wie üblich, pünktlich um 10 Uhr an        der Normaluhr am Bahnhof ZOO. wir waren 12 Personen und leider hat Sylvia gefehlt, weil Sie nicht den "Hippen Boxi" sondern Natur pur im Altmühltal   erwandern wollte. Mit der S-Bahn fuhren wir bis Ostkreuz und spazierten dann  durch die Sonntagsstrasse. Für einen  gutbürgerlichen Wilmersdorfer ein kleiner Kulturschock.Sämtliche Häuserwände waren besprüht und es gab eine Ess-und Trinkgelegenheit neben der anderen! Wie mag es hier in 12 Stunden, also spät abends aussehen? Alle staunten über die zum Wohnhaus umgebaute ehemalige       Schule und den Helenenhof, eine sehr gepflegte Oase, die vor  125 Jahren für Beamte erbaut wurde. Gleich um die Ecke in der Simplonstrasse wurden wir        von Frau Helling in der Offenbarungskirche warmherzig begrüßt und Sie     berichtete uns nicht nur über die Gemeindearbeit in ihrem Kiez, sondern stattete  uns reichhaltig mit Inforationsmaterial aus.                                                        Obwohl unsere Kirche Am Hohenzollernplatz, die Danielgemeinde und die Offenbarungskirche noch keine 100 Jahre alt sind, sind sie doch so verschieden  und haben trotzdem das gleiche Ziel, den Glauben an Gott zu verkünden.                   Nach einigen Schritten durch die Seumestrasse gelangten wir zur                     Knorr-Promenade ein Beispiel dafür, dass man vor über 100 Jahren schon       schön und zweckmäßig gebaut hat! Jetzt waren es nur noch wenige Minuten    durch die Krossener Strasse und wir waren am berühmt-berüchtigtem "Boxi",      dem Boxhagener Platz. Die Vielschichtigkeit der umgebenden Läden überraschte uns alle. Die meisten von uns waren noch nie an diesem Ort. Grünberger Ecke- Simon-Dach Strasse kehrten wir bei" + - 0 " (Plus Minus Null ) ein und a la Karte konnten wir aus dem reichhaltigen preiswerten Angebot wählen.                   Entspannt und gestärkt gelangten wir durch die Boxhagener Strasse zur Warschauer Strasse und dann zur Frankfurter Allee. Nach einem Blick auf das Händel-Gymnasium stiegen wir am Frankfurter Tor in die U-Bahn und fuhren       zum Alex. Dort trennten sich unsere Wege. Die einhellige Meinung nach diesem Kiezspaziergang war, Berlin ist nicht überall schön, aber immer interessant und mehr als eine Schneckenwanderung wert. Mal sehen, wohin uns die 39. führt.                                           Für mich war es eine Nostalgietour, denn von 1955 - 1958   habe ich im Helenen Hof 4 gewohnt und in der Händel-Schule habe ich an der     Volkshochschule mein Abitur gemacht.

                                                                         Jörg Geerdts  Nov. 2018  

Das Caféteam-Seminar in Magdeburg 2017

Am Sonntag, den 23. Juli war es soweit. Unser gepäck hatten wir schon am Sonnabend in der Daniel-Gemeinde in den Gemeindebus gepackt und nun standen wir am Bahnhof Zoo und warteten auf den Zug nach Magdeburg. Wir, das waren 9 Frauen und 5 Männer aus unserem Caféteam. Mit dem Zug fuhren wir bis zum Hauptbahnhof Magdeburg. Am Bahnhof fragten wir dan nach der Straßenbahn-Haltestelle. Die ereichten wir dann nach einem kurzen Fußmarsch. Dann noch in einen Bus umsteigen und wir waren fast am Ziel. Wieder etwas laufen, dann standen wir vor einer schönen alten Villa in einem großen Park.Wir meldeten uns an und bekamen unsere Zimmerschlüssel. Die Zimmer warenin einem zweistöckigem Nebengebäude und auch sehr gut. Da wir ohne Gepäck waren, machten wir uns kurz frisch und gingen zurück in die Villa. Hier bekamen wir gleich unser Mittagessen in einem schönen Kaminzimmer. Hier stand auch der Bartresen, an dem wir unsere Getränke ordern konnten. Wir waren baff: Ein großes Salatbuffet, Fleisch und Fisch mit verschiedenen Beilagen und Nachtisch war aufgebaut. Alles reichlich, wie im Schlaraffenland. so wurden wir dann auch alle Tage verwöhnt. Nach dem Essen haben wir es uns dann auf der Gartenterrasse in der Sonne gemütlich gemacht und auf unser Gepäck gewartet. Pfarrer Zakrzewski-Fischer konnte erst nach der Sonntagspredigt mit dem Gemeindebus und in Begleitung 2 weiterer Frauen aus unserem Team losfahren und kam unterwegs an mehreren Baustellen in einen Stau. So knnten wir lange in der Sonne sitzen. Als der Bus dann ankam, nahmen wir unser Gepäck in Empfang und brachten es auf unsere Zimmer. Nach einer kurzen Gesprächsrunde mit Kaffee und Gebäck gab es dann schon Abendessen, wieder ein Genuss. Jetzt stand dann aber doch die erste Arbeitseinheitunseres Seminars an.Wir besprachen auch die Tagesabläufe für die anderen Seminartage. Am Montag früh, nach dem Frühstück, machte unser Pfarrer mit uns eine Andacht im Seminarraum. Dann begann das Seminar: Wie arbeitet die Gruppe, welche Probleme treten im Arbeitsablauf auf und wie lassen sie sich beheben, welche Probleme haben wir mit bestimmten Gästen und wie können wir sie lösen. Wie gehen wir miteinander um, gibt es dabei Kommunikationsprobleme. Wie machen wir es anders? Es gab viel zu

 tun und wir waren mit Freude dabei. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann alle mit Bus und Straßenbahn zum Magdeburger Dom. Dort hatten wir eine Dom -     führung. Bei strömendem Regenging es dann weider zurück in unser Quartier. Der Dienstag verlief genau wieMontag, nachmittags fuhren wir wieder in die Innenstadt. Diesmal ließen wir uns durch die "Grüne Zitadelle", das Hundertwasserhaus, führen. das war sehr interressant. Dann sind wir noch in das Café im "Kloster unserer lieben Frauen" gegangen. Hier haben wir uns mit Kaffee und Eis oder Kuchen gestärkt,bevor wir die Heimfahrt zu unserem Quartier antraten. Am Mittwochmorgen, vor dem Frühstück, luden wir unserGepäck wieder in den Gemeindebus, gingen frühstücken und danch machte wir wieder eine Andacht und ein kurzes Abschlussgespräch im Seminarraum.

 

Dann fuhren wir zum Bahnhof und ab nach Berlin. In der Daniel-Gemeinde  nahmen wir unser Gepäck in Empfang, der Bus war diesmal schneller als die Bahn. Es war wieder ein schönes Erlebnis. Schade, das nicht alle aus unserem Team dabei sein konnten, wir haben sie vermisst.

                                                                                                                                                                          Günter Knott  30.07.2017

Kirchentag in Berlin

 

Unser Caféteam hat beim Evangelischem Kirchetag in Berlin in der Katharina - Heinroth Schule für ca. 200 Gäste wärend des Kirchentages das Frühstück ausgegeben. Morgens um 6 Uhr hieß es antreten, alles vorbereiten und ab 6 Uhr 30 kamen die ersten Gäste. Da hatten wir dann schon den Kaffee fertig und auch das Teewasser hatte die richtige Temperatur. Alle unsere Gäste, zumeist Jugentliche, aber auch Erwachsene und ein Kleinkind waren dabei, waren ausgesprochen nett, die Arbeit hat uns deshalb große Freude bereitet und Spaß gemacht.

Nach den Gästen haben wir dann wieder aufgeräumt, den nächsten Tag vorbereitet und dann selbst gefrühstückt. Danach hatten wir dann aber auch eine große Pause nötig. Das "Dankeschön" und "Es war super bei Euch" hat uns aber immer wieder aufgebaut und wir werden dieses Erlebnis im Gedächtnis behalten.

Günter Knott   05.2017       

 

 

Arbeit und Vergnügen in Wismar                                      Unser Workshop 2016 mit dem Cafeteam

Am Montag, dem 25. Juli, fuhren wir, das Cafeteam und Pfarrer Zakrzewski-Fischer, morgens um 10 UHr von der daniel-Gemeinde ab in Richtung Ostsee. Wir hatten uns von der Auengemeinde und von Daniel die Kleinbusse gechartert und fuhren somit 18 Personen nach Wismar.Im Schwedenhotel Wismar hatten wir uns Zimmer gemietet und einen Seminarraum bestellt. Als wir dort ankamen, haben wir erst einmal die Zimmer bezogen und uns danach im Frühstücksraum getroffen. Da der Seminarraum wegen eines Wasserschadens nicht benutzbar war, durften wir nachmittags den Frühstückraum für unser Seminar benutzen. Wir hatten dort eine lange Tischreihe, wo wir alle Platz fanden und morgens gemütlich frühstückten. Nachmittags haben wir dann das Seminar abgehalten. da es in unserem Hotel nur Frühstück gab, haben wir uns abends ein Restaurant zum Abendessen gesucht und dort gemütlich gespeist. Auf unserer schönen Hotelterrasse ließen wir dann den Abend ausklingen.                                                                      

Für Dienstagvormittag hatten wir uns zu einer Sektprobe mit Führung durch die nördlichste Sektkellerei Deutschlands angemeldet. Sie ist ineinem Kellergewölbe untergebracht, welches um 1700 von den Schweden, denen damals Wismar gehörte, als Teil einer Festungsanlage gebaut wurde. Nach etlichen Zwischenlösungen ist nach 1945 eine Weinhandlung in das Gewölbe gezogen. Daraus entstand nch 1991 die jetzige Sektkellerei. Bevor wir jedoch zur Sektprobe gingen, haben wir erstmal die Kirche St. Nikolai besucht und dort eine Andacht abgehalten. Nach der Sektprobe sind wir dann zurück ins Hotel.

Nach einer kurzen Erholungspause  war dann wieder Seminar und wir haben über Problemlösungen  bei Streitigkeiten in der Gruppe bei Streitigkeiten in der Gruppe oder bei und mit unseren Gästen gesprochen. Abends ging es wieder ins Restaurant und auf unsere Hotelterrasse.           Am Mittwoch fuhren wir wieder in die Altstadt und gingen zur St. Nikolai Kirche. Dort hielt unser Pfarrer wieder eine Andacht. Danach liefen wir zum Marktplatz. Dort erwartete uns schon der Stadtführer, mit dem wir Wismar erkunden wollten. Es wurde ein hoch interressanter Vormittag, in dem wir viel über Wismar, die Hanse und die sozialen Einrichtungen der damaligen Hansestadt erfuhren. Nach der Führung bummelten wir noch alleine durch Wismar und trafen uns dann am Nachmittag zum Seminar. Abends gingen wir in die Laubenkolonie neben unserem Hotel, um im dortigen Gartenlokal unser Abendessen einzunehmen.Die Wirtsleute hatten mit so vielen Gästen abends nicht mehr gerechnet, aber mit etwas Improvisation klappte alles bestens. Nach dem Essen scheuchten uns dicke Regenwolken schnell zurück ins Hotel, wo wir noch einen netten Abend verbrachten. Am Donnerstag nach dem Frühstück bedankten wir uns bei Pfarrer Zakrzewski-Fischer für die Seminarleitung und dann ging es zurück nach Berlin. Es waren für uns alle vier sehr schöne Tage.                                                                                                                                                                                                                                     Günter Knott   07.2016

 

 

 

Die Jubileumswanderung der Schnecken nach Weißensee

Nachdem schon 24 Wanderungen an die diversen Endhaltepunkte der S-Bahn geführt hatten, sollte es diesmal anders sein. Wir trafen uns wie immer, an der Normaluhr am Bahnhof Zoo und fuhren mit der S-Bahn. Aber diesmal nur bis Hackescher Markt. Von hier aus ging es mit der Straßenbahn weiter bis zum Weißensee. Bei herrlichem Wetter umrundeten wir den See und gingen dann zur Stephanus-Stiftung, die sich gleich neben dem See befindet. Zuerst sahen wir eine Bronzeskulptur, die als Glockenstuhl dient und gleich auf dem Vorplatz zu bewundern ist. In diesem Glockenstuhl hingen zwei Glocken, von denen eine gleich um 12 Uhr mittags mit Hilfe eines kurzen Seiles per Hand geläutet wurde. Wie wir bei der anschließenden Führung erfuhren, stammte die eine Glocke aus dem 15. Jahrhundert, die Andere aus dem 18. Jahrhundert. Beide Glocken gehörten ursprünglich zu Berlins ältester Kirche, der Heilig-Geist-Kapelle in der Spandauer Str. in Berlin Mitte. Als 1904 auf dem Gelände  des alten Heilig-Geist-Spitals eine Handelsschule errichtet wurde, übergab man die Glocken an die Stephanus-Stiftung. im 2. Weltkrieg mußten die Glocken, wie viele Kirchenglocken, dann zum Einschmelzen abgegeben werden. Aber zum Glück wurden die Glocken nach dem Krieg unversehrt auf dem Hamburger Glockensammelplatz wiedergefunden und an die Stiftung zurück gegeben. Wir erfuhren dann noch viel über die Arbeit der Stiftung und die dort befindliche "Friedenskirche". Sie entstand 1948 aus der beschädigten Tauf-und Beth-Kapelle und diente 1950 der ersten Generalsynode der EKD nach dem Krieg als Tagungsort. Mit einem Mittagessen beendeten wir die Führung.  21 Schneckenwanderer machten sich gestärkt und voll mit neuen Eindrücken auf den Heimweg. Unser dank gilt unserer Oberschnecke und seiner lieben " Assistentin" für die schöne Wanderung.

                                                                                                                                                       Günter Knott   09.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

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